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Die Formel 1 wird grün

Schon seit mehr als hundert Jahren fahren Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor durch die Welt. Wie die Autoindustrie so ist, wird dem Wunsch nach „mehr“ nachgegangen. Mehr Komfort. Mehr Leistung. Mehr Luxus. Damit einhergehend- mehr Umweltverschmutzung. Größere Leistung wird erzielt, durch den Einbau größerer Motoren, die entsprechend höher im Verbrauch liegen und die Umwelt durch ihre Abgase stark belasten.Seit einigen Jahren muss nun umgedacht werden, da ein Fortsetzen der Autoproduktion mit derartigen Umweltsündern in einer Katastrophe enden könnte. Viele Mittel und Wege sollen zum Ziel führen.Eines davon ist die Einführung des Kraftstoffes E10, der jedoch von der Bevölkerung, aus Unsicherheit, auf Protest stößt. Es gibt keine Langzeitstudien, die sichern können, dass der Kraftstoff, der zu zehn Prozent Bioethanol enthält, von jedem Auto schadenfrei vertragen wird. Zudem muss für den Anbau, von Kulturpflanzen, die für die Herstellung des Ethanols notwendig ist, Anbaufläche geschaffen werden. Dies geschieht, indem Wälder abgeholzt werden und Nahrungsanbauflächen dezimiert werden. Dies lässt einen zum einen den umweltschonenden Aspekt in Frage stellen und lässt die Vermutung aufkommen, dass durch geringere Nahrungsmittelanbauflächen die Lebensmittelpreise in die Höhe schießen könnten.Ein weiterer Weg sollte die Einführung von Umweltzonen in fast 40 deutschen Städten sein. Smog und Feinstaubbelastung sollen dadurch verringert werden, was jedoch von vielen Experten für unwahrscheinlich bis unmöglich gehalten wird. Feinstaub wird von jedem Auto produziert, durch den Abrieb von Reifen, Fahrbahn und Bremsbelägen. Messungen haben ergeben, dass sich die Umwelt belastenden Werte in Städten mit und ohne Umweltzone nicht unterscheiden.Eine recht sinnvolle Lösung, scheint die Umstellung der  Antriebstechnologie von Kraftfahrzeugen zu sein. Seit Jahren bringen Autohersteller, wie zum Beispiel Honda, mit dem Honda Jazz Hybrid und dem Honda CR-Z, Hybridwagen auf den Markt, die mittels einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor den Verbrauch und damit die Schadstoffemission verringern.Sogar die Formel 1 steigt ab 2014 komplett auf Hybridautos um, auf Vollhybride um genau zu sein. Der Verbrennungsmotor wird dann auf der Rennstrecke genutzt und der Elektromotor in der Boxengasse. Wenn sogar der Autosport auf eine umweltschonende Alternative zurückgreift, dann sollten Hybridwagen auch für Hobby-Raser auf deutschen Straßen eine Alternative darstellen können.

Die Formel 1 wird grünArtikelTorsten PaulSeit einigen Jahren erfolgt in der Autoproduktion ein Umdenken. Viele Mittel und Wege sollen zum Ziel von mehr Umweltfreundlichkeit führe... Bewertungsdurchschnitt: 2.3 von gesamt 22