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Buchhaltungsbüro
Zubehör für Hufschuhe - Pads

Viele gut meinende Reiter und Pferdebesitzer greifen manchmal ohne richtig zu überlegen zu diversen Zubehörteilen. Besonders beliebt sind da die Pads, die es ja in verschiedenen Ausführungen gibt. Equine Fusion zum Beispiel bietet die dort Dumpening Pads genannten Einlagen lose zum Einlegen in die Schuhe an. Die kann man dann auch für andere Hufschuhe verwenden. Renegade und Viper kleben die Gelpads fest in den Hufschuh ein. Die muss man dann beim Kauf der Hufschuhe direkt mit bestellen und mit einer etwas längeren Lieferzeit rechnen. Selbst Reitsport Gabor mit seinem großen Lagerbestand hat die Renegade Hufschuhe und Viper mit Gelpad nicht am Lager. Dafür werden die Gelpads einfach zu selten nachgefragt.

 

Und da Reitsport Gabor regelmäßig Ware bestellt bekommt man auch die Renegade mit Gelpad meist innerhalb einer Woche. Prinipiell läßt sich über den Sinn oder Unsinn solcher Pads sicherlich lange diskutieren. Als erfahrener Hufpfleger und langjähriger Reiter kann ich nur eingeschränkt zu den Pads raten. Sicherlich gibt es Tiere die sehr prinzipiell fühlig laufen oder auf Grund einer Erkrankung temporär fühlig sind. Auch bei sehr gut gedämpften Hufschuhen kann das sinnvoll sein. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass es sich dabei wirklich um Ausnahmen handelt. Pads sind nur in ganz besonderen Fällen notwendig. Da kann man wirklich drauf verzichten und so ein paar Euro sparen. Es gibt aber auch Fälle in denen ich als Hufpfleger zu Pads rate. Nämlich genau dann, wenn der Schuh prinzipiell passt, aber ein klein wenig zu groß ist.

 

Und zwar so gering, dass die nächstkleinere Größe zu klein ist. Also im Klartext: Der Huf liegt genau zwischen zwei Größen. Dann kann der Einsatz der Pads durchaus sinnvoll sein. Ich vergleiche das gerne mit den Einlegesohlen und dicken Socken, die wir Pferdemenschen im Herbst in die Stallschuhe packen. Durch das Pad wirkt der Schuh dann etwas kleiner. Oftmals kann man durch diesen Trick einen etwas zu großen Hufschuh „passend machen“. Dafür muss man aber nicht unbedingt Einlegepads kaufen. Aus einem dickeren Stück Leder oder einem Reststück Auslegeware kann man sich wunderbar eine Einlegesohle selber zurechtschneiden. Vollkommen kostenlos. Wenn die dann relativ schnell defekt sind oder man sie verliert muss man sich wenigsten nicht ärgern. 

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