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Auf der Überholspur - Die Superbike-WM wird immer populärer

Der Startschuss für die erste Superbike WM fiel am 3. April 1988 im britischen Donington Park. Die Rennserie wurde einst von den führenden japanischen Motorrad-Herstellern Yamaha, Kawasaki, Suzuki und Honda aus der Taufe gehoben. Seither erfreut sich die Superbike WM ständig steigender Popularität. Mittlerweile hat sie sich zur zweit wichtigsten Motorrad-Rennserie nach der Moto GP Klasse entwickelt. Die besondere Faszination, die Superbikes auf Fans und Zuschauer ausüben, liegt darin begründet, dass es sich um normale Straßenmaschinen handelt. Das strenge Reglement lässt nur geringe technische Abweichungen von der ursprünglichen Serienmaschine zu. Diese ist voll verkleidet und hat einen Hubraum von ca. 1000 Kubikmeter, je nach Anzahl der Zylinder. Dazu kommt ein Mindestgewicht von 162kg bzw. 168kg.Anders als in der Formel 1, sind die Spielräume für technische Neuentwicklungen begrenzt. Sieg oder Niederlage sind somit vor allem vom fahrerischen Können abhängig und nicht vom Know-How der Konstrukteure. Das sorgt für eine hohe Leistungsdichte und äußerst spannende Rennen mit spektakulären Überholmanövern. Das bei der Superbike WM der Fahrer im Mittelpunkt des sportlichen Wettstreits stehen soll, zeigt eine Neuerung aus dem Jahr 2003. Seit dem müssen aller Hersteller Einheitsreifen der Marke Pirelli nutzen.Neben den vier japanischen Gründermarken der Superbike WM, kämpfen nun auch noch die Hersteller Ducati, Aprilia, MV Augusta, BMW und KTM um den Titel. Die italienische Traditionsmarke Ducati konnte bisher die meisten Titel für sich einheimsen. Deutsche Superbike Fans können sich auf den 9. September 2009 freuen. Am Nürburgring findet dann ein Rennen statt.Der Brite Carl Fogartys, konnte die Superbike WM seit ihrer Gründung vier Mal gewinnen. Er kann auch die meisten Siege (insgesamt 59 Stück) für sich verbuchen. Wie jede Motorsportserie, blieb auch die Superbike WM nicht von tragischen Unfällen und Todesfällen verschont. Der Rekordweltmeister Carl Fogartys stürzte im April 2000, beim Rennen im australischen Phillip Island, so schwer, dass er seine Karriere beenden musste.

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