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Die Hype-Applikation Finanzguru hat es geschafft: Es hat die Jury bei der Wahl zum „Fintech des Jahres...
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Banking-Apps kommen in der Mitte der Gesellschaft an

Die Finanz-App "Finanzguru" ist zum Fintech des Jahres (Kategorie: Newcomer) gewählt worden und brachte das Thema "Fintech" in den Massenmarkt - und unabhängige Banking-Apps damit in die Mitte der Gesellschaft. Die von der Firma dwins entwickelte App ist eine Art persönlicher, individualisierter Finanzassistent. Der Hype ist groß, viele sprechen darüber.   Und so funktioniert's: Finanzguru benötigt zunächst die Kontonummer und die PIN  des Kunden. Eine intelligente Texterkennung liest dann bei allen Überweisungen und Transaktionsvorgängen den Verwendungszweck und den Empfänger der Zahlung aus. Die App erstellt daraufhin einen persönlichen Finanzbericht, der etwa aktuelle Handy-, DSL- und Mietverträge aber auch Abos und laufende Versicherungen erkennt und an Kündigungsfristen erinnert.  

 

Hinter Finanzguru steckt die Firma dwins, die die Marke Finanzguru betreibt. Dwins, gegründet im Sommer 2015, das sind die Zwillinge Benjamin und Alexander Michels, Sandro Sonntag und Florian Hirsch. Gestartet war Finanzguru in jenem Jahr ursprünglich mit einem B2B-Geschäftsmodell. Der Anspruch der Firmengründer und -Mitarbeiter: den bestmöglichen Finanzassistenten für den Endkunden bereitzustellen. Es scheint ihnen gelungen zu sein, doch der Weg dorthin war lang. Jedoch: von Beginn an erfolgs- und vielversprechend.    "Die Höhle der Löwen"   Ende 2016 gewannen die Brüder Michels mit dem ersten Prototyp ihrer App zunächst den dbAPI-Hackathon der Deutschen Bank. Knapp anderthalb Jahre später folgte der Live-Gang. Bundesweit bekannt wurde Finanzguru im Herbst 2018 durch das quotenträchtige TV-Format „Die Höhle der Löwen“. Ihr Auftritt dort bescherte den Michels mehr als 200.000 Neukunden – innerhalb von nur sieben Tagen. Und: Sie schlossen den größten und lukrativsten Einzeldeal in der Geschichte der VOX-Unterhaltungsshow ab. Der Stein war ins Rollen gebracht. Mit der enormen Reichweite wuchs auch das Interesse der Investoren an der vielversprechenden App.

 

So investierte allein Carsten Maschmeyer über seinen Frühphaseninvestor seed+speed eine Millionen Euro in die Finanzassistenten-Applikation.   Für die Michels ist der Finanzguru im Übrigen nicht die erste App rund um das Thema Finanzen. Vor Finanzguru waren sie an der Entwicklung der mobilen Banking-App der Postbank beteiligt.   

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