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Ein Hämorrhoidenleiden ist keine Seltenheit

Gesunde Hämorrhoiden verursachen keinerlei Beschwerden und haben die Aufgabe der Darmabdichtung. In Kombination mit dem Schließmuskel füllen sich die Hämorrhoidalpolster mit Blut und verhindern so den Austritt von Darmgasen und Flüssigkeiten. Krankhafte Erweiterungen der Gefäße innerhalb der Hämorriden, werden als Hämorrhoidalleiden bezeichnet. Wenn Sie mehr über das Krankheitsbild und die Behandlungsmöglichkeiten bei Hämorrhoiden erfahren möchten, können Sie sich unter https://www.hämoriden-behandlung.de informieren.

Wodurch können sich Hämoriden vergrößern?

Der Grund, warum ein Hämorrhoidalleiden auftritt, läßt sich nicht auf eine Ursache reduzieren. In der Medizin ist man sich jedoch sicher, dass bestimmte Rahmenbedingungen und Lebensumstände förderlich sind an Hämorrhoiden zu erkranken. Gesunde Gefäßpolster füllen sich zum Verschluss des Rektums mit Blut und bei der Darmentleerung fließt das Blut wieder selbstständig ab. Bei einem Hämorrhoidalleiden funktioniert ist dieser Abfluss durch erweiterte Gefäße gestört. Im Prinzip verhalten sich Hämorrhoiden wie Krampfadern. Verstärkter Körperinnendruck, wie er bei Schwangerschaften oder Verstopfungen vorliegt, steigert die Hämorrhoidengefahr. Eine Verstopfung sorgt für ein stärkeres Pressen beim Stuhlgang und damit den Blutfluss in die Hämoriden. Betroffene sollten sich also bemühen, mit ausreichend Flüssigkeit, ballaststoffreicher Ernährung und genügend Bewegung ihr Bindegewebe zu festigen und eine Verstopfung zu vermeiden. Aussagen, dass ein Hämorrhoidalleiden durch häufiges Sitzen auf kalten Untergründen verursacht werden kann, ist eine Falschaussage. Kälte trägt nicht zu Problemen mit Hämorrhoiden bei, es kann allerdings eine teils schmerzhafte, aber ungefährliche Analthrombose entstehen. Diese kleinen Blutgerinsel, auch Perianalvenenthrombosen genannt, werden vom Aussehen und der Symptomatik sehr oft mit Hämorrhoiden verwechselt.

Hämorrhoidensalbe als Allheilmittel?

Hämorrhoidensalbe gehört zu den Medikamenten, die am häufigsten in Eigentherapie Anwendung finden. Bei anfänglichen Problemen mit den Hämorriden ist eine Hämoridencreme auch durchaus zu empfehlen. Patienten sollten sich aber darüber im Klaren, dass eine Salbe oder auch Zäpfchen lediglich die akuten Symptome bekämpft, also Juckreiz lindert, kleine Blutungen stillt oder ein leichtes Abschwellen der Gefäßpolster bewirkt. Die Ursachen für das Entstehen dieser krankhaften Hämorrhoiden werden durch Cremes aber nicht beseitigt. Eine nachhaltige Besserung kann nur durch eine langfristige Umstellung der Lebensgewohnheiten erfolgen.

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