
Wohngebäudeversicherung: Umfassende Leistungen bei Unwetter Stürme, heftige Regenschauer, zentimetergroße Hagelkörner, umstürzende Bäume – die große Hitze lässt so manches Gewitter über Deutschland hinwegziehen. Nicht selten kommen dabei Häuser zu Schaden. Auf eine Wohngebäudeversicherung sollten Hausbesitzer daher auf keinen Fall verzichten. Sie zahlt bei Schäden am Haus und an fest verbundenen Gebäudeteilen (zum Beispiel Rollläden, Heizung, Einbauküche), die durch Feuer, Sturm oder Leitungswasser entstanden sind. So sind auch Schäden durch Hagel und Blitz abgedeckt. Zusatzleistungen vereinbaren Hausbesitzer sollten bei ihrer Wohngebäudeversicherung jedoch darauf achten, dass sie mit ihrem Versicherer eine sogenannte Überspannungsklausel vereinbaren. Wenn ein Blitz das Stromnetz überlastet und es dabei zu Schäden an den eigenen vier Wänden kommt, leistet die Gebäudeversicherung auch dann. Ohne diese Klausel zahlt der Versicherer normalerweise nur für Schäden, die durch einen direkten Blitzeinschlag entstanden sind.
Schutz gegen Elementarschäden nicht vergessen
So gut und wichtig eine Wohngebäudeversicherung ist: Bei Naturkatastrophen wie Erdbeben, Lawinen und Überschwemmung können Versicherte meist vergeblich auf den Versicherungsschutz hoffen. Um sich gegen diese Gefahren abzusichern, hilft nur ein Zusatzbaustein der Gebäudeversicherung: die Elementarschadenversicherung. Das Hochwasser 2013 in Deutschland hat jüngst gezeigt, wie groß der Schaden am Haus durch über die Ufer getretene Flüsse sein kann. Auch wenn manche Hausbesitzer in einem vermeintlich sicheren Gebiet wohnen, sollten sie sich in Erinnerung rufen, dass durch das Hochwasser 2013 auch Häuser zerstört wurden, die weit weg vom Wasser gebaut wurden. Finanztest: Große Preiseunterschiede bei der Wohngebäudeversicherung Die Kosten einer Elementarschadenversicherung und einer Wohngebäudeversicherung hängen von der Lage und vom Wert der Immobilie ab. Das Verbrauchermagazin Finanztest hat herausgefunden, dass es starke Preisunterschiede bei den Versicherungen gibt. Zwischen der teuersten und der günstigsten Wohngebäudeversicherung liegt eine Preisspanne von mehr als 500 Euro. Um nicht an eine überteuerte Versicherung zu geraten, können Hausbesitzer verschiedene Angebote miteinander vergleichen lassen. Weitere Informationen dazu finden sie etwa unter https://wohngebaeudeversicherungen-vergleich.com/.


