Artikel lesen
neuen Artikel jetzt schreiben
Buchhaltungsbüro
Heilen statt behandeln
Dem einen zwickt und drückt es seit Jahren im Rücken, den anderen plagen immer wiederkommende Schmerzen in der Hüfte, wieder andere finden kein Rezept gegen ihre Schlafprobleme. Immer mehr Menschen erfahren keine Hilfe für ihre Leiden. Sie passen offenbar nicht in die gängigen Krankheits-Schemata der Haus- oder Fachärzte, obwohl die doch jahrelang studiert haben. Oft kommt der Schmerz, der sich im Rücken niederschlägt, gar nicht aus dem Bewegungsapparat oder aus den Muskeln, die ihn halten, sondern aus einem umliegenden Organ. Doch wenn es keiner herausfindet...? Wer also jahrelang schmerzstillende Spritzen oder Tabletten verschrieben bekommt und merkt, es wird nicht wirklich besser. Auch dann nicht, wenn der Orthopäde vielleicht die eine oder andere krankengymnastische Einheit verschreibt. Die tut sicher dem Allgemeinwohl gut, doch der Schmerz im Rücken bleibt. Verzweiflung kommt auf. Und wer dann die Faxen dicke hat, der geht irgendwann zum Heilpraktiker, weil er dort eher einen Ansprechpartner erwartet, der mal aus einem anderen Blickwinkel die Symptome betrachten kann. Vielleicht kann er mit Hilfe der Traditionellen Chinesischen Medizin oder mit der Homöopathie eine Anamnese der anderen Art erstellen und kann dem Patienten vielleicht schon in wenigen Behandlungen helfen. Das passiert nicht selten, wenn man der tatsächlichen Ursache auf den Grund gekommen ist. Für Menschen, die im Heilberuf tätig sind, ist es daher heute sehr reizvoll, sich als Heilpraktiker ausbilden zu lassen. Man benötigt kein Medizinstudium sondern spezialisiert sich auf eine oder mehrere Behandlungsmethoden und legt dann nach einer gewissen Zeit die Heilpraktikerprüfung ab. Bevor man als Heilpraktiker zugelassen wird, muss man in der Prüfung schon ein vertieftes Verständnis der schulmedizinischen Sicht nachweisen. Das therapeutische Spezialgebiet wird dabei nicht tangiert, die erlernten Fertigkeiten muss man in den Prüfungen bei seinen Fachlehrern in der jeweiligen Ausbildung nachweisen. Heilpraktiker ist ein Beruf, der in der aktuellen medizinischen Landschaft immer mehr gefragt ist, da man mit einem unverstellten Blick und neuen Perspektiven vielen Menschen helfen kann, denen sonst kaum einer zu helfen weiß. Wer sich für eine derartige Ausbildung interessiert, kann sich im Internet schnell einen Überblick verschaffen. Da gibt man einfach mal „Heilpraktiker Ausbildung Hamburg" oder „Heilpraktiker Ausbildung Köln“ etc. in die Suchmaske seiner Internet-Suchmaschine und wird schnell fündig. Hier findet man auch die Heil-Richtungen, auf die man sich gerne spezialisieren möchte. Praktisch und Heilen – eigentlich eine gute Kombination. „Heilen“ klingt sowieso besser als „behandeln“.
1 Stern = mangelhaft | 10 Sterne = empfehlenswert
Heilen statt behandelnArtikelTorsten PaulDie Schulmedizin konzentriert sich auf die Behandlung von Symptomen. Eine adäquate Erforschung der Ursachen von Krankheiten gehört oft ni... Bewertungsdurchschnitt: 7.0 von gesamt 3