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Ist ein Generator dasselbe wie ein Stromaggregat? Kurz und knackiges Hintergrundwissen zu Stromgenerat...
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Ist ein Generator dasselbe wie ein Stromaggregat?

Stromerzeuger sind aus dem Alltag vieler Geschäftsbereiche nicht mehr wegzudenken. Sie werden auf Baustellen, Events, bei Wartungsarbeiten an Stromnetzen oder als Notstromversorgung eingesetzt. Kurzum: Überall dort, wo kein oder kein ausreichender Netzanschluss vorhanden ist oder ein beantragter Anschluss überbrückt werden muss, kommen Stromerzeuger zum Einsatz. Man spricht entweder von Stromerzeugern, Generatoren oder (Strom-)Aggregaten. Stromerzeuger sind sie alle, schließlich erzeugen sie autark ohne einen Netzanschluss Strom. Aber gibt es einen Unterschied zwischen einem Aggregat und einem Generator? Und was hat all das mit einem Fahrraddynamo oder gar Induktionsherden zu tun? Wir bringen Licht ins Dunkel.  

 

Der Generator als Bestandteil eines Stromaggregats Auch wenn die beiden Begriffe Generator und Aggregat häufig als Synonym verwendet werden, genau genommen ist dies nicht ganz korrekt. Der Generator ist nämlich ein Bestandteil eines Aggregats und erfüllt dessen wichtigste Aufgabe: die Stromerzeugung. Ein Generator besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, dem stationären (Stator) und dem rotierenden Teil (Rotor oder Anker). Im Stator befinden sich entweder eine, drei oder sechs Spulen. Des Weiteren verfügt der Generator über einen Elektromagneten, der ein Magnetfeld in den Spulen erzeugt. Durch dieses Magnetfeld entsteht Bewegung, die sogenannte Induktion – ein allgemein geläufiger Begriff. Mit der Induktionsspannung wird mechanische in elektrische Energie umgewandelt und das Stromaggregat kann betrieben werden. Aber wir haben noch mehr Hintergrundwissen zu Generatoren für Sie.  

 

Über Generatoren mit einer und drei Phasen Haben Sie schon mal von einem Drehstromgenerator gehört? Tatsächlich heißt er Dreiphasengenerator, aber die Bezeichnung Drehstromgenerator ist geläufiger. Im Gegensatz zum Einphasengenerator erzeugt er statt einer mehrere Spannungen von 400 Volt. Und nun kommen wir auf die oben genannten Spulen zurück. Beim Dreiphasengenerator hat der Stator drei oder sechs Spulen, welche eben für die Erzeugung mehrerer Spannungen sorgen. Der Einphasengenerator hingegen hat nur eine Spule und erzeugt somit nur eine Spannung, in Höhe von 230 Volt. Bredenoord, Experte für mobile Stromversorgung und Hersteller von Stromerzeugern, verfügt über Aggregate mit Dreiphasengeneratoren mit 400 Volt Spannung.   Der Strom in einem Elektrizitätsnetz wird in der Regel über einen Generator von 20.000 Volt erzeugt. Um den Strom bei üblichen Anwendungen in der Praxis nutzen zu können, wird diese Hochspannung mittels eines Transformators in eine niedrigere Wechselspannung umgewandelt. Umgekehrt ist das gleichermaßen möglich. Bredenoord vermietet Transformatoren, die die 400 Volt Spannung eines Aggregats in eine hohe Spannung von 20.000 Volt umwandeln können.    

 

Weitere wesentliche Unterschiede von Generatoren

Bei Generatoren unterscheidet man zwischen Gleichstrom- und Wechselspannungsgeneratoren. Gleichstromgeneratoren werden auch Dynamo genannt, Wechselspannungsgeneratoren oft Wechselstrommaschine. Auf den Dynamo gehen wir im nächsten Abschnitt nochmal ein – Sie kennen den Begriff sicher von Fahrradleuchten. Der Prozess der Stromerzeugung beginnt sowohl bei Gleichstrom- als auch bei Wechselspannungsgeneratoren auf dieselbe Weise – der besagten Generierung von Wechselspannung. Wechselspannung ist sinusförmig, das heißt die Spannung wechselt laufend zwischen positiv und negativ. Alles, was nach der Erzeugung von Wechselspannung passiert, ist von Generator zu Generator unterschiedlich. Aber schauen wir nochmal etwas genauer auf Gleichstrom- und Wechselspannungsgeneratoren.      

 

So funktioniert ein Wechselspannungsgenerator

Ein Wechselspannungsgenerator oder, wie oben gesagt auch Wechselstrommaschine benannt, wird in der Praxis am häufigsten verwendet; nahezu ausnahmslos. Das ist auch der Grund, warum Bredenoord nur diesen einen Generatortyp vermietet. Kommen wir nun auf den Fahrraddynamo zurück. Um die Fahrradbeleuchtung zu betreiben, wird Wechselspannung generiert, ein Fahrraddynamo ist also ein Wechselstromgenerator. Obwohl man in der Elektrotechnik bei einem Dynamo laut vorherigem Absatz von einem Gleichspannungsgenerator spricht, hat sich der Begriff Dynamo bei Fahrrädern, deren Lampen streng genommen durch Wechselspannung zum Leuchten gebracht werden, durchgesetzt. Durch die Berührung des Dynamos mit dem Fahrradreifen wird die Bewegung beim Fahren in elektrische Energie umgewandelt.

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