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Bitcoin ist mittlerweile nahezu Jedem ein Begriff, mittlerweile sollte eigentlich Jeder Bitcoin kennen...
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Kryptohandel aber richtig!

So benötigt jede Transaktion im Bitcoin Netzwerk mittlerweile so viel Strom wie ein durchschnittlicher Deutscher Haushalt in 4 Monaten. Das ist enorm, aus diesem Grund arbeiten die meisten Handelsplattformen auch nicht mit klassischen Transaktionen, sondern mit eigenen virtuellen Konten. Aber was bedeutet das genau?

 

Bitcoin Händler arbeiten im Prinzip nicht anders wie eine Bank. Die klassische Bank bekommt von Ihnen als Kunde Bargeld eingezahlt. Mit diesem Bargeld bezahlen sie nun ihre Rechnungen. Statt jetzt aber hin zu gehen und das Bargeld aus dem Fach mit ihrem Namen drauf heraus zu nehmen und in einzelnen Umschlägen die einzelnen Überweisungen in neue Fächer zu legen wird die Summe einem Konto gutgeschrieben. Zwischen Konten lassen sich diese Summen dann digital hin und her bewegen, ohne das Geld noch einmal anfassen zu müssen. So arbeiten auch Händler von Kryptowährungen.

 

Kryptohändler arbeiten prinzipiell genauso. Legt man hier ein Konto an und zahlt Bitcoin oder Euro auf das Konto ein, handelt man in der Regel nicht wirklich mit Bitcoin, sondern mit einem virtuellen Konto. Das erklärt auch warum an verschiedenen Börsen unterschiedliche Preise herrschen können. Bei Jedem Händler handeln immer nur die jeweiligen Teilnehmer an der jeweiligen Börse. In der Regel pendeln sich die Preise zwar bei kleinen Unterschieden ein, aber das ist ein Punkt den man wissen muss. Eine „echte Bitcoin Transaktion“ kommt bei einem Bitcoin Trader erst zustande, wenn man etwas auszahlen lässt. In der Zwischenzeit werden die Bitcoin auf virtuellen Konten gelagert, genau wie bei einem Bankkonto mit Giralgeld. Anderenfalls wäre es auch kaum möglich eine entsprechende Geschwindigkeit beim Bitcoin Handel zu gewährleisten, denn nur bei Echtzeit Anwendungen ist ein erfolgreicher Handel garantiert.

 

Wie handelt man nun aber richtig mit Kryptowährungen. Wichtig ist zum einen das man sich einen zuverlässigen Händler sucht. Hier sollte der Händler in der Lage sein ausführliche Anleitungen anzubieten und vor allem vor dem Risiko zu warnen das der Kryptohandel mit sich bringen kann. Entsprechende Warnungen befinden sich meist am Ende der Seite. Ein gutes Beispiel für diese Warnungen findet man hier: Bitcoin up offizielle seite. Während diese grundlegenden Dinge eigentlich selbstverständlich sein sollten sind es vor allem Lizenzen, ein Impressum und vor allem einen Ansprechpartner den man immer zur Hand haben sollte. Bei Fragen, Problemen und Schwierigkeiten sollte man in der Lage sein diese Probleme klären zu können. Das ist wichtig. Natürlich ist es ebenfalls wichtig das man sich mit dem Handel von Kryptowährungen auf der rechtlich sicheren Seite befindet. In China zum Beispiel ist der Handel mit Kryptowährungen mittlerweile komplett verboten worden.

 

Vor allem sollte man sich als Einsteiger genau informieren was man tut, denn hier in Deutschland bzw. auch in ganz Europa, sind die steuerlichen Regelungen zum Thema Kryptowährungen unterschiedlich. So muss man in Deutschland zum Beispiel den Gewinn aus Bitcoin versteuern, solange die Bitcoin nicht mindestens ein Jahr lang gehalten worden sind. Erzielt man aber Gewinne aus seiner Investition indem man die Bitcoin zum Beispiel verleiht (Staking) dann muss die Währung mindestens 10 Jahre liegen bevor sie steuerfrei ist.

 

Andere Steuerrechtliche Bedingungen können hier natürlich auch greifen. Das zu klären bzw. im voraus in Erfahrung zu bringen ist natürlich ebenfalls eine Aufgabe des Nutzers selbst. Sicherlich wird bei 250€ oder 500€ Investition und/oder Gewinn vielleicht so schnell keiner Nachfragen, rechtlich in Ordnung ist es aber trotzdem nicht. Sollte man jedoch einen größeren Gewinn erzielen so wird die Luft hier schnell eng wenn man beim Finanzamt in Erklärungsnot kommt.

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