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Buchhaltungsbüro
Mit dem Handy im Ausland – Was ist zu beachten?

Auf der anderen Seite bleibt man für die Daheimgebliebenen erreichbar, kann Fotos von der Umgebung machen und direkt verschicken, zwischendurch im Internet nach der Post schauen oder auch nur einfach nach dem besten Restaurant in der Nähe suchen. Schon deshalb gehört das Handy für die meisten ins Gepäck, egal wohin sie reisen. Neben diesen wunderbaren Möglichkeiten bietet das Handy aber auch eine Menge Stolperfallen, gerade im Urlaub bzw. Ausland. Eine davon ist die Kostenfalle. Wer sich nicht ausreichend informiert, kann böse Überraschungen erleben. Denn auch im Ausland wird zum Telefonieren natürlich ein auch Netzbetreiber benötigt. Deshalb sucht sich das Handy – theoretisch – den nächstbesten passenden Betreiber selbst. Diesen Vorgang nennt man Roaming. Der Netzbetreiber lässt sich das aber natürlich bezahlen und zwar vom deutschen Netzbetreiber, der diese Kosten dann mit auf die nächste Rechnung setzt. Die Höhe hängt vom jeweiligen Roaming-Abkommen ab. Deshalb sollte man sich schon im Vorfeld darüber informieren, mit welchem ausländischem Netzbetreiber man besonders günstig telefonieren kann. Bei Handys mit Handyvertrag wird das Roaming meist von vornherein aktiviert, bei Handys mit Prepaid-Karten wird der Roaming-Dienst üblicherweise erst auf Anfrage freigeschaltet. Das gleiche gilt für Discount-Tarife. Aufpassen muss man bei SIM-Karten von Mobilfunk-Discountern, da diese im Ausland meist besonders zur Kasse gebeten werden. Wer dem aus dem Weg gehen möchte, kann mit speziellen Urlaubs-Prepaid-Karten eine Menge Geld sparen, ist dann allerdings nicht unter seiner üblichen Nummer zu erreichen. Ausgesprochen teuer kann die Mobilbox werden, denn dafür bezahlt man doppelt: Einmal für das ankommende Gespräch und dann noch einmal für die Umleitung nach Deutschland zur Mailbox. Da ist es oft besser, die Mobilbox ganz auszuschalten. Zu beachten ist auch, dass im Ausland häufig nicht die gleichen Strombuchsen wie in Deutschland zu finden sind. Nicht nur, dass die Steckdosen anders aussehen, es gibt auch nicht überall die 220 Volt, so dass ein Aufladen des Handys nur gesichert ist, wenn man eine passenden Adapter dabei hat. Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn man das Handy mit an den Strand nimmt, denn mit Sonne, Sand und Meer verträgt es sich überhaupt nicht.

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Mit dem Handy im Ausland – Was ist zu beachten?ArtikelTorsten PaulEgal, ob man gerade seinen Urlaub angetreten hat, sich auf einer anstrengenden Geschäftsreise befindet, oder womöglich sogar ins Ausland ... Bewertungsdurchschnitt: 2.2 von gesamt 25