
Ein Hämoridenleiden kann mitunter schon in jungen Jahren auftreten. Die meisten der Betroffenen jedoch erkranken erst mit über 35 Jahren an Hämoriden. Hat man einmal Hämoriden bei sich diagnostiziert, sollte man nicht zögern einen Arzt aufzusuchen, denn die Krankheit geht in den seltensten Fällen von alleine wieder weg und die Symptome werden sich im Verlauf der Krankheit nur noch verschlimmern. Neben erheblichen Schmerzen leiden die Betroffenen unter einer Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Hämoriden werden zwecks Qualifizierung in vier Stadien eingeteilt im ersten Stadium sind die Hämoriden noch relativ harmlos. Es kommt gelegentlich zu Jucken oder Brennen in der Afterregion. Die Schmerzen beim Stuhlgang treten nur sehr selten auf. Bei manchen Betroffenen kann es schon zu Blut im Stuhl kommen. Im zweiten Stadium können die Hämoriden hervortreten, ziehen sich aber von alleine wieder zurück. Zu den schon genannten Symptomen kommt noch ein Nässen und vereinzelt bilden sich Ekzeme. Im dritten Stadium treten die Hämoriden deutlich hervor, lassen sich aber mit der Hand wieder zurückschieben. Die Schmerzen sind nun stärker und der betroffene leidet stark an den Symptomen. Im vierten Stadium lassen sich die Hämoriden nicht mehr zurückschieben. Die Beeinträchtigungen sind mitunter so stark, dass eine Hämoriden Operation unumgänglich ist. Wenn der Betroffene jedoch rechtzeitig einen Arzt aufsucht, kann diese verhindert werden. Bei einem Proktologen wird mittels einer Darmspiegelung eine schwerere Magen-Darm-Erkrankung ausgeschlossen. Es soll ebenso eine bösartige Geschwulst ausgeschlossen werden. Um die Diagnose zu vervollständigen, wird dem Patienten eine Reihe von Fragen zum Verlauf der Krankheit gestellt. Auch wenn es den meisten Menschen peinlich ist, sich einer solchen Hämoriden Behandlung zu unterziehen, sollte man nicht lange mit einem Arztbesuch zögern.


