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Buchhaltungsbüro
Nützliche Tipps zu organischen Düngern

Der Vorteil von organischen Düngern ist, dass sie ihre Rohstoffe gleichmäßig und langsam abgeben, wodurch der Humusaufbau im Boden gefördert wird. Zudem beugen blattstärkende Mineralien und Spurenelemente einem Befall mit Schädlingen und Krankheiten vor.   Kompost und Langzeitdünger   Humusreicher Gartenkompost ist oft die erste Wahl, denn er sorgt für ein harmonisches Pflanzenwachstum. Wichtig ist, das Material schon vor der Aussaat auszubringen und oberflächlich einzuarbeiten. Die Menge muss sich dabei nach dem Stickstoffbedarf richten. Starkzehrer wie Tomaten und Kohl brauchen bis zu sechs Liter je Quadratmeter. Mittelzehrer wie Spinat und Rettiche bis zu vier Liter. Erbsen, Erdbeeren und Zierpflanzen kommen mit zwei Litern je Quadratmeter aus.  

 

Hinzu kommt, dass organische Dünger den Boden beleben. Unzählige Bodenlebewesen von Mikroben über Asseln zum Regenwurm zersetzen organisches, humusreiches Material. Dabei werden Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Stickstoff frei und ziehen in die Pflanzenwurzeln ein. Es handelt sich um einen langsamen Prozess, der von Bodenfeuchtigkeit und -temperatur abhängig ist, weshalb organischer Dünger auch als hervorragender Langzeitdünger gilt.   Pflanzenjauche, Mulch und Dosis   Für eine gelungene Pflanzenjauche zerkleinert man getrocknete oder frische Blätter, übergießt sie in ein Gefäß mit Wasser, deckt es ab und rüht die Brühe alla paar Tage um.

 

Nach ca. 14 Tagen, sobald keine Blasen mehr aufsteigen, ist die Jauche fertig und kann fünf- bis zehnfach verdünnt mit dem Gießwasser als Dünger eingesetzt werden. Wer Mulch benutzt, sollte beachten, dass dieser nicht zu dick aufgetragen wird. Zudem empfiehlt es sich, ihn nach dem Düngen einzusetzen. Damit Pflanzen wie Auberginen, Paprika, Tomaten und Fruchtgemüses wie Zucchini oder Gurken über viele Wochen Frühchte tragen, muss die Nährstoff- und Wasserversorgung stimmen. Düngt man zu viel, endet es oft in entäuschendem Geschmack und Ertrag. Daher sind die Pflanzen zu Beginn eher sparsam zu versorgen. Die Menge lässt sich allmählich steigern, bis man die perfekten Bedingungen für aromatische Früchte herausgefunden hat.

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