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Buchhaltungsbüro
Ölgemälde richtig behandeln

Die richtige Anbringung von dem Gemälde: Die Materialien, die bei der Erstellung von einem Ölgemälde zum Einsatz kommen, fallen hygroskopisch aus. Das bedeutet, dass die Leinwand und die Ölfarben Feuchtigkeit aus der Umgebung ziehen. Sollte das Bild in diesem Fall nicht ausreichend gut belüftet werden, kann es zu einer Pilz- oder Bakterienbildung kommen, die das Kunstwerk zerstört. Aus diesem Grund sollten Sie das Gemälde so aufhängen, dass dies leicht nach vorne geneigt ist. Auf diese Weise kann sowohl vor als auch hinter dem Gemälde ausreichend frische Luft zirkulieren, was dafür sorgt, dass die Feuchtigkeit richtig abgeleitet wird.

 

Auf das Raumklima achten: Es ist besonders wichtig, dass das Ölgemälde in einem Raum aufgehängt wird, in dem Sie die Möglichkeit haben, dass Klima exakt kontrollieren zu können. Auf diese Weise können Sie Schwankungen im Bereich der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit vermeiden. Somit wird ebenfalls vermieden, dass sich der Rahmen und die Leinwand durch die Temperaturen verziehen und es zu Rissen in der festen Ölschicht kommt. Zuerst einmal ist zu beachten, dass die Temperatur in dem Zimmer am besten zwischen 13 und 22 Grad liegen sollte. Weiterhin ist anzumerken, dass die Luftfeuchtigkeit nicht unter 45 Prozent und auf keinen Fall über 60 Prozent liegen darf.

 

Für die richtigen Lichtverhältnisse sorgen Sowohl UV-Licht (ultraviolett) als auch infrarote Strahlung kann bei einem Ölgemälde auf Dauer zu Schäden führen. Somit ist es wichtig, dass Sie das Bild so aufhängen, dass dieses vor einer direkten Einstrahlung von den genannten Lichtquellen geschützt wird. Noch besser ist es, direkt Lampen ohne dieses Licht zu nutzen, beziehungsweise UV- oder Infrarot-Filter zu verwenden, um für eine entsprechende Abschirmung zu sorgen. Weiterhin sollten Sie bei einer direkten Beleuchtung von dem Bild darauf achten, dass Sie in diesem Fall keine Lampen verwenden, die stärker als 150 LUX sind. Ein anderer Punkt bei den Lichtverhältnissen ist die direkte Einstrahlung der Sonne, die ebenfalls vermieden werden sollte. Zuerst einmal sorgt die UV-Strahlung der Sonne für das Vergilben beziehungsweise Verdunkeln der Farbpigmente auf dem Bild. Weiterhin kann die Wärme der Sonne noch dazu führen, dass die Ölfarbe schneller oxidiert und somit die Farben an Leuchtkraft verlieren. Am besten ist es das Bild in einem Zimmer oder einen Flur aufzuhängen, der nur über wenige Fenster verfügt. Die korrekte Reinigung von einem Ölgemälde Eine regelmäßige Säuberung von ihrem Ölgemälde ist entscheidend, damit das Kunstwerk eine möglichst lange Lebensdauer aufweist. In diesem Fall sollten Sie vor allem regelmäßig Staub wischen. Für diesen Zweck ist es am besten, wenn Sie ein trockenes Mikrofassertuch verwenden. Ebenfalls können Sie einen weichen Pinsel nutzen, um beispielsweise in der Kante zwischen Bilderrahmen und Gemälde den Staub zu entfernen. Ebenfalls ist zu beachten, dass Sie komplett auf Reinigungsmittel verzichten sollten, da diese zu Schäden auf dem Bild führen. Dies gilt vor allem für Präparate, die über eine Fett lösende Eigenschaft verfügen. Abschließend sollten Sie auch die Verwendung von Hausmittel vermeiden. Hierbei gibt es viele Tipps wie beispielsweise die Reinigung durch eine aufgeschnittene Zwiebel. Diese Hausmittel bieten meist keine ausreichend gute Wirkung und können zu Schäden am Ölgemälde führen. Die Verwendung von einer professionellen Reinigung Sollte es sich bei ihrem Ölgemälde um ein besonders teures Exemplar handeln oder eine starke Verschmutzung vorliegen, sollten Sie die Hilfe von einem Experten in Anspruch nehmen. In diesem Fall wird eine professionelle Säuberung des Gemäldes durchgeführt, sodass das Risiko einer Beschädigung gering ausfällt. Aber auch ganz allgemein sollte alle 10 Jahre eine solche fachmännische Reinigung abgeschlossen werden, um die Lebensdauer von dem Gemälde zu verlängern. Entsprechende Experten finden Sie über das Internet oder in Fachgeschäften, wobei Sie die gebotenen Leistungen und Preise Vergleichen sollten.

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