
Eine satt grüne Rasenfläche im Garten genießt bei vielen Gartenfreunden oft höchste Priorität. Für ein ansprechendes Gesamtbild benötigt aber gerade der Rasen mit am meisten Aufmerksamkeit. Vieles ist für einen gesunden Rasen zu beachten. Mit gelegentlichem Mähen und Garten bewässern ist es nicht alleine getan.
Wer den Rasen einfach aussät ohne auf die Rahmenbedingungen wie den Untergrund oder die korrekte Jahreszeit zu achten wird wenig Erfolg haben. Damit der Rasen gut keimen und wachsen kann ist die Vorbereitung des Untergrunds mit entscheidend. Locker und feinkörnig sollte das Erdreich sein. Frei von Ästchen, Steinen und anderen Pflanzenresten. Am besten man lockert die Erde mehrmals auf und entfernt mit einem Rächen alle größeren Bestandteile. Auf einem feinen Untergrund wurzelt der Rasen leichter und das Wasser sickert besser bis zu den Wurzeln durch. Weiter wird der Boden gut durchlüftet und es bildet sich keine Staunässe, die zu verschiedenen Problemen führen kann. Sobald eine günstige Witterung zu erwarten ist sollte bei trockenem Wetter ausgesät werden. Wichtig ist, dass kein Frost, starker Regenfall oder lang anhaltende Trockenheit nach der Aussaat auftritt. Hilfreich beim Aussäen sind Streuwägen, welche die Samen gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Anschließend kann die Fläche mit einer sog. Rasenwalze bearbeitet werden. Der Samen wird dabei leicht in den Boden eingedrückt. Nach der Keimung finden die feinen Wurzeln damit leichter Halt. Sowohl Streuwagen als auch Rasenwalze kann man in den meisten Baumärkten ausleihen. Beim anschließenden Bewässern der Saatfläche darauf zu achten, dass man die Samen nicht durch zu viel Wasser wegschwemmt. Bis zum Keimen der Pflanzen sollte zwar regelmäßig aber vorsichtig gegossen werden. Wenn die frisch gekeimten Halme eine Mindesthöhe von sieben Zentimetern erreicht haben, kann das erste mal gemäht werden. Keine Sorge, das Mähen schadet den zarten Halmen nicht, es macht sie vielmehr kräftiger und robuster. Bis ein dichter Rasenteppich gewachsen ist sollte ebenfalls heranwachsendes Unkraut regelmäßig zwischen den Halmen herausgelesen werden.
Moderne Bewässerungssysteme erledigen das Rasen bewässern wie von allein, da sie über einen Bewässerungscomputer gesteuert werden. Besteht Interesse an einem fest installierten Bewässerungssystem, sollte man sich darüber informieren, bevor man den Rasen aussät. Ggf. müssen Leitungen und Komponenten unter der zukünftigen Grasnarbe verlegt sein. Eine nachträgliche Installation ist zwar auch kein Problem, dennoch ist das Verlegen vor der Aussaat einfacher. Rasensprenger erfreuen sich als Alternative zur Gießkanne auch in privaten Gärten wachsender Beliebtheit. Auch diese können über einen Computer gesteuert werden. Bewässerungsautomaten regeln die Intervalle und die Wassermenge zur optimalen Bewässerung voreingestellt werden. Egal zu welcher Variante der geneigte Gärtner nun greift, wichtig ist eine gut geplante gleichmäßige Bewässerung. Zu viel Wasser verursacht Feuchtigkeitsschäden wie Schimmel und andere Pilze, bei zu wenig Wasser vertrocknet der Rasen und bekommt gelbe und braune Flecken.


