
Smartphone oder Phablet? Smartphones und Tablet-PCs gehören für viele Menschen mittlerweile zum Alltag wie das Amen in die Kirche. Sie stellen in Abermillionen deutscher Haushalte bereits eine Art technische Grundausstattung dar. Seit einiger Zeit erfreut sich jedoch eine neue Klasse mobiler Alleskönner, quasi eine Mischform aus Smartphone und Tablet, eine immer größeren Beliebtheit. Die Rede ist von Phablets. Wo die einzelnen Unterschiede zwischen dem „normalen“ Smartphone und dieser neuen Variante der Highend-Handys liegen, für welchen Benutzertypen sich welche Geräteklasse besser lohnt und mit welchen derzeitigen Phablets der hiesige Telekommunikations- und Unterhaltungssektor überhaupt dienen kann, verraten die folgenden Zeilen. Kleine Unterschiede, große Gemeinsamkeiten Im direkten Vergleich macht sich zwischen Smartphone und Phablet eigentlich nur ein Unterschied bemerkbar.
Ein Smartphone fällt von seinen Ausmaßen kleiner als ein Phablet aus, wobei die Grenzen in dieser Beziehung noch nicht klar abgesteckt sind. So mag für den einen bereits ein Handy mit einem 5-Zoll-Bildschirm als ein Phablet gelten, wohingegen manch anderer erst ab einer Displaydiagonalen von 6 Zoll die Bezeichnung Phablet als angemessen erachtet. Fakt ist, dass ein Phablet sich durch einen besonders großen Bildschirm auszeichnet. Ansonsten haben sie dieselben Merkmale wie Smartphones: Angefangen von dem Prozessor, der Speichereinheit bis hin zur Kamera sind die Inventare von Smartphones und Phablets identisch. Ein paar leistungstechnische Unterschiede lassen sich jedoch trotzdem feststellen, die dann in der Regel zugunsten des Phablets ausfallen. Da diese XL-Phones preislich gesehen stets in der Oberliga spielen, fallen auch die Leistungen der diversen Recheneinheiten, Sensorchips und Kameras etwas höher aus als bei den „kleineren“ Smartphones. Vor- und Nachteile Aufgrund ihrer Größe eignen sich Phablets für Personen, die einen besonders großen Bildschirm wünschen.
Sei es, um Filme anzuschauen oder E-Books zu lesen: Vom reinen Bildschirmspaß kann ein Phablet oftmals besser überzeugen, als es ein Smartphone vermag. Letzteres bietet hingegen einen Mobilitätsvorteil: Passt ein Smartphone noch so gerade in die Hosentasche und lässt sich zumeist auch noch einhändig recht gut bedienen, muss fürs Phablet stets eine zusätzliche Unterbringung, etwa ein Gürtelclip oder eine Handtasche, genutzt werden. Beispielmodelle und Nutzungsoptionen Phablets gibt es mittlerweile en masse. Selbst das neueste iPhone aus dem Hause Apple, das iPhone 6 Plus, lässt sich angesichts seines 5,5 Zoll großen Displays durchaus als Phablet bezeichnen. Wesentlich günstiger darf allerdings mit Apples größtem Konkurrenten Samsung telefoniert, gesimst und gesurft werden.


