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Buchhaltungsbüro
Tipps zur Riester-Rente / Altersvorsorge

Der Begriff "Riester-Rente" steht synonym für die Teilprivatisierung der Altersrente, das heißt für den Einstieg in die private Altersvorsorge. Diese staatliche Privatvorsorge ist seit dem Jahr 2002 die zweite Säule der Alterssicherung und wurde nach dem damaligen Arbeits- und Sozialminister Walter Riester benannt. Sie ist allerdings keine Zwangsrente; denn die Teilnahme daran ist freiwillig. Damit aber möglichst viele mitmachen, gibt es staatliche Zulagen (die Grundzulage sowie die Kinderzulage) und für Besserverdienende Steuervergünstigungen. Während klassische Versicherungsverträge sehr lange unverändert laufen, werden die "Riester-Verträge" z.B. wegen Änderungen im Familienstand (Kinderzulage) an die neuen Verhältnisse angepasst. "Riester-fähig" und damit über staatliche Zulagen und Steuervorteile förderbar, sind alle Vorsorgeangebote, die den Prüfstempel der "Zertifizierungsstelle für Altersvorsorgeprodukte" tragen. Zunächst sind Riesterverträge nur sehr schleppend abgeschlossen worden, doch mittlerweile hat die Nachfrage deutlich zugenommen. Zumal nun seit Januar 2008 bei ausreichendem Eigenbeitrag die höchsten Zulagen innerhalb der Riester-Vorsorge abrufbar sind. Auch andere Nachbesserungen im Gesetz haben die Abschlüsse einfacher gemacht, ebenso hat die Auswahl und Qualität der zertifizierten Produkte zugenommen. Dadurch haben die Vorteile und die Attraktivität einer Riester-Rente zugenommen. Grundsätzlich ist die Riester-Rente wegen der Fördergelder jedem zu empfehlen, der auch förderberechtigt ist. Wegen der Kinderzulagen lohnt sich die Riester-Rente ganz besonders für Familien mit vielen Kindern. Generell ist ein Riester-Sparen mit einer Rentenversicherung, einem Fondssparplan, einem Banksparplan und künftig auch über einen Bausparvertrag möglich. Die Rentabilität einer Riester-Rente übersteigt alle sonstigen Altersvorsorgeprodukte und ist daher jedem Arbeitnehmer dringend zu empfehlen. Zwar können auch Alleinstehende von der Riesterförderung profitieren, doch insbesondere jene und alle Besserverdienenden fahren mit einer Riester-Rente besonders gut. Allerdings kann nur der gut informierte Verbraucher erkennen, was für ihn das geeignete Produkt ist. Wegen der langen Laufzeiten können die Unterschiede sich auf mehrere Tausend Euro summieren. Eine Faustformel ist, dass Riesterprodukte besonders sinnvoll für Klein- und Normalverdiener, sowie für kinderreiche Familien sind. Und je länger die Laufzeit bis zur Auszahlung, umso günstiger. Besserverdienende werden durch den Steuervorteil der Riester-Rente besonders gut gefördert, daher ist jedem, mit einem Bruttoeinkommen über 25.000,- Euro pro Jahr, der Höchstbeitrag von 2100,- Euro jährlich empfohlen.

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