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Haarersatz bei Männern die unter genetischem Harausfall wurde im 20. Jahrhundert weitgehend belächelt ...
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Toupets im 21. Jahrhundert

"Ein Mann sitzt auf der Parkbank, eine starke Windbrise tritt auf und sein Toupet fliegt ihm mit "lustigem Hintergrundgeräusch" davon. Eine typische Szene, wie sie in einfachen Slapstick Komödien als Gag genutzt wird. Doch genau so wenig, wie jemand in der Realität stolpert und mit dem Gesicht in der Geburtstagstorte landet. Ist die Situation mit dem Toupet der Realität entliehen und sogar unwahrscheinlicher als der Vorfall mit der Geburtstagstorte: Denn moderne Haarsysteme werden mit medizinischem Kleber fest auf dem Kopf verklebt (Bonding), ohne spezielles Lösungsmittel ist es nicht möglich dass Toupet vom Kopf zu lösen. Erst Recht kann dies nicht durch Wind oder Wetter geschehen, auch ein Kopfball beim Fußball, Sport und andere Tätigkeiten stellen kein Problem dar.

 

Woher entstammt nun die Idee, das ein Toupet bei einem Mann ein "Witz" wäre. Dazu ist zunächst einmal eine grundlegende Feststellung notwendig. Wer unter erblich bedingtem Haarausfall leidet, hat heutzutage unterschiedliche Möglichkeiten. Es gibt zwei medizinische Wirkstoffe (Minoxidil und Finasterid), die Haarausfall stoppen können und in manchen Fällen sogar dafür sorgen dass in begrenztem Maße Haare nachwachsen. Auch Haartransplantationen können in manchen Haarsituationen, zu einem verbesserten Erscheinungsbild führen. Wobei es allerdings nach wie vor keine anderen Verfahren gibt, um die Anzahl der Haare zu erhöhen. D.h. man verpflanzt die Haare von einer Stelle des Körpers an eine andere, womit Männern die bereits eine Glatze haben oder der Haarausfall sich medikamentös nicht stoppen lässt nicht geholfen wird. Insgesamt gibt es also nach wie vor keine ideale Möglichkeit, gegen Haarausfall vorzugehen.

 

Wer bereits eine Glatze hat, hat überhaupt keine Möglichkeit etwas dagegen zu tun. Die einzige Lösung stellt hiermit Haarersatz dar. Moderner Haarersatz ist anders, als die Toupets aus dem vergangenen Jahrhundert nicht mehr erkennbar. Es werden moderne Materialien Basismaterialien genutzt die extrem dünn sind und optisch mit der Kopfhaut verschmelzen. Damit kann man ein modernes Toupet nicht mehr erkennen. Das Image der Toupets mag sich im 21. Jahrhundert, zu Unrecht, nicht verbessert haben. Aber es stellt die einzige überzeugende Lösung bei stark fortgeschrittenen Haarausfall dar. Hat keine Nebenwirkungen und ist Risiko frei. Ein bekannte Autohersteller, der unter einem ähnlichen ungerechtfertigten Imageproblem hatte seine Aussage mit dem Slogan "Umparken im Kopf" formuliert. Vielleicht ist bei Haarersatz einfach nur ein Umdenken auf dem Kopf notwendig.

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