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Ursachen und Behandlung des lästigen Tinnitus

Tinnitus ist ein häufiges Leiden, etwa jeder Fünfte bis Zehnte hat oder hatte schon einmal Probleme mit diesem Ohrensausen. Dieses wird normalerweise subjektiv wahrgenommen, das heißt, dass die Umgebung die Geräusche nicht verursacht. Andere hören die Geräusche also nicht. Schon nach einer Nacht in einer zu lauten Disco können Tinnitus Symptome auftreten. Meistens wird dies als Piepen, Pfeifen, Sausen oder Brummen wahrgenommen. Neben einer zu hohen Lärmbelastung kann Tinnitus auch noch viele andere Ursachen haben. In manchen Fällen kann gar eine organische Erkrankung die Symptome hervorrufen. Daher sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Eine mögliche Ursache für die Ohrgeräusche ist eine Gelenkblockade. Ebenso kann die Schwindelkrankheit Menière mit Tinnitus einhergehen.

 

Bei dieser Vielfalt an Ursachen ist eine Diagnose wichtig für die Tinnitus Behandlung. Leider kann nicht in allen Fällen auch der Grund gefunden werden. Nicht wenige Betroffene empfinden das als Belastung. Auf Dauer kann Tinnitus zudem Schlafmangel, Angstzustände oder Depressionen hervorrufen. Je früher die Behandlung beginnt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Symptomatik verschwindet. In der akuten Phase verschreibt in manchen Fällen der Arzt Medikamente, die die Sauerstoffzufuhr im Blut erhöhen sollen. Im Falle, dass die Ohrgeräusche trotzdem bleiben, ist es essenziell, dass Betroffene lernen damit umzugehen.

 

Das Hören von rhythmischer Musik vor dem Schlafen gehen hat sich bei manchen als hilfreich erwiesen. Denn im absoluter Stille werden die Ohrgeräusche besonders intensiv wahrgenommen. Viele Betroffene profitieren auch von Selbsthilfegruppen. Der Austausch mit Leidensgenossen senkt den Leidensdruck. Zudem können Tipps und Erfahrungen ausgewechselt werden. Manche haben auch gute Resultate mit Entspannungsübungen erzielen können. Die Progressive Muskelrelaxation und Autogenes Training sind hierbei bewährte Entspannungsmethoden.

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