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Buchhaltungsbüro
Was sind Dehnungsstreifen und wie entstehen sie?

Dehnungsstreifen werden häufig irrtümlich als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet. Dies impliziert jedoch fälschlicherweise, dass die Streifen nur bei Schwangeren auftreten können – weit gefehlt! Insgesamt 70% aller Mädchen und Frauen haben im Laufe ihres Lebens mit dem lästigen Phänomen zu kämpfen. Bei Männern sind es etwa 40%.  Dehnungsstreifen sind sichtbares Narbengewebe, welches durch eine starke Ausdehnung des Bindegewebes ausgelöst wird. Sie befinden sich in der Unterhaut und können an verschiedenen Körperstellen wie Bauch, Hüfte, Gesäß, an den Armen oder Beinen auftreten. Kurz nach der Entstehung sind die Streifen meist leicht rötlich bis zu dunkelviolett. Im Laufe der Zeit werden sie zunehmend schwächer ausgeprägt im Farbton und nach einigen Jahren bleiben nur noch feine, helle Linien zurück.

 

Im Durchschnitt sind die Hautrisse einige Millimeter breit und mehrere Zentimeter lang. Oft treten Dehnungsstreifen als Ansammlungen von mehreren, parallel verlaufenden Hautrissen auf, doch auch vereinzelte Streifen können auftreten.  Diese Risse im Gewebe fühlen sich von der Struktur her anders an als die gesunden Hautpartien. Teilweise können Dehnungsstreifen auch jucken. Dehnungsstreifen werden in 3 Gruppen geteilt, je nach dem Grund oder Zeitpunkt der Entstehung: • Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) • Pubertäts- bzw. Wachstumsstreifen (Striae adolescentium) • Übergewichts-Streifen (Striae obesitatis) Bei Schwangeren treten zu 90% Wahrscheinlichkeit irgendwann im Laufe der Schwangerschaft Dehnungsstreifen am Bauch auf.

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die meisten Menschen beschäftigen sich erst ernsthaft mit dem Thema Dehnungsstreifen, wenn es bereits zu spät ist – nämlich, wenn die Haut bereits gerissen ist.  Vorbeugen kann man den lästigen Streifen indem man: • Nicht zu schnell Fettgewebe aufbaut • Nicht zu schnell Muskelgewebe aufbaut • Regelmäßig Wechselduschen macht • Die Haut durch Öle und Cremes pflegt • Als Frau unbedingt einen Sport-BH trägt • Sich viel bewegt und gesund ernährt • Ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt Wer diese Tipps befolgt, senkt sein eigenes Risiko enorm, von Dehnungsstreifen geplagt zu werden. Falls es doch zu den unschönen Hautrissen kommt, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Diese lassen die Dehnungsstreifen verblassen, können sie jedoch nicht völlig entfernen oder unsichtbar machen. 

1. Eine Behandlung mit Laserstrahlen

Hierbei handelt es sich sowohl um die aktuell effektivste, als auch um die teuerste Variante zur Behandlung von Dehnungsstreifen. Das kaputte Gewebe wird durch die Bestrahlung abgebaut und es wird neues Kollagen gebildet. Die Ergebnisse dieser Therapie können sich durchaus sehen lassen.

2. Cremes

Die Anwendung von verschiedenen Cremes auf Dehnungsstreifen ist besonders anfangs sinnvoll. Durch regelmäßiges Cremen der betroffenen Hautpartien können die Hautrisse schneller verblassen als auf natürlichem Wege. Dies trägt zur allgemeinen Verbesserung des Hautbildes bei.

3. Öle

Öle haben für die Hautpflege viele positive Eigenschaften – das Verringern oder Entfernen von Dehnungsstreifen gehört leider nicht dazu.

4. Ernährung/Sport

Leider ist eine gute Ernährung und viel Bewegung im Nachhinein keine Option, um Dehnungsstreifen verschwinden zu lassen. Eine gesunde Lebenshaltung kann jedoch helfen, dass keine neuen Hautrisse entstehen können.

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Was sind Dehnungsstreifen und wie entstehen sie?ArtikelTorsten PaulDehnungsstreifen bzw. Schwangerschaftsstreifen sind hauptsächlich ein Problem von Frauen, wobei auch viele Männer betroffen sind. Hierbei... Bewertungsdurchschnitt: 3.1 von gesamt 10