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Wie weit sind digitale Währungen wirklich?

Die Digitalisierung unseres Alltags läuft immer schneller und wir müssen am Ball bleiben damit wir nicht abgehängt werden. Alleine aus diesem Grund prüft die europäische Zentralbank mittlerweile auch schon eine eigene Kryptowährung, den E-Euro, der auf Dauer das Bargeld ergänzen und später ersetzen soll. Natürlich wird das so nicht offen kommuniziert, aber es ist davon auszugehen das eine digitale Zahlungsform genau das ist, was wir in der Zukunft für unsere Kinder und deren Kinder sehen werden. Natürlich wird eine solche Umstellung nicht von heute auf morgen erfolgen, sie wird schleichend und langsam eingeführt werden, aber aus rein umwelttechnischer Sicht ist das sogar zu begrüßen, denn unser derzeitiges Papiergeldsystem mag Jahre lang wunderbar funktioniert haben, aber mit zunehmender Weltbevölkerung wird es bereits seit vielen Jahrzehnten zu einem großen Problem, weil es Ressourcen ohne Ende verschlingt.

 

Doch wie können digitale Währungen wie Bitcoin oder Etherum unsere derzeitige Geldwährung ersetzen? Natürlich muss man sich die Frage gefallen lassen ob es für unser Geld keine effizientere Möglichkeit gibt. Selbstverständlich ist, gerade anhand der aktuellen Umweltdiskussionen, immer die Frage nach einer höheren Effizienz wichtig. Gerade das klassische Geldsystem ist ein großes Problem unserer Welt das man mit Leichtigkeit lösen könnte, wenn man wollte. So könnte man nicht nur Millionen an Tonnen von Ressourcen jedes Jahr einsparen, die für die Produktion und Vernichtung von Geld verbraucht werden, man könnte auch Transportkosten, die einen großen Teil bei der Papiergeld Verwaltung ausmachen, einsparen bzw. komplett eliminieren.

 

Fakt ist das bereits viele dieser Konzepte guten Anklang finden. In China wird derzeit bereits eine eigene digitale Währung des Staates getestet. In vielen Städten ist der E-Yuan bereits eingeführt und wird auf Herz und Nieren geprüft. Dazu muss man allerdings auch sagen das die Volksrepublik China, genauso wie die Vereinigten Staaten von Amerika, trotz ihrer unterschiedlichen Ansichten und Systeme, bereits beide sehr viel weiter sind, in der Bargeldabschaffung wie es in Europa der Fall ist. Während in den Vereinigten St4aaten vor allem auf ein bankengestütztes, kapitalistisches Kreditkartensystem gesetzt wird kommt man in China bereits mit vielen verschiedenen Zahlungssystemen daher.

 

Auch für westliche Anleger soll es nun bereits möglich sein in den E-Yuan zu investieren. Vermutlich wird der Start der ersten digitalen staatlichen Währung ein ganz besonderes Event werden, das Anleger rund um den Globus in Aufregen versetzen wird. Bereits jetzt sind alle Informationen um die kommende chinesische Kryptowährung den E-Yuan, auf den ersten Plätzen bei Google und co. Dank der Yuan Pay Group ist es nun auch hierzulande bereits möglich in die kommende Währung zu investieren und somit schnell ganz vorne mit dabei zu sein wenn sie offiziell an den Start gehen wird.

 

Die Frage stellt sich natürlich nicht zuletzt was man hierzulande mit dem E-Yuan anfangen können wird und vor allem wie sich dieser handeln lassen wird oder wie er sich in andere Währungen tauschen lassen wird. Das ist natürlich mit einem gewissen Risiko verbunden, wissen wir doch nicht wie weit der chinesische Staatsapparat hier die Finger drauf halten wird um westliche Einflüsse auf die eigene Währung zu verhindern oder gar komplett zu unterbinden.

 

Aber auch Europa, die vereinigten Staaten und sogar Kanada arbeiten mittlerweile an einer eigenen Kryptowährung, die sicherlich schnelleren und noch größeren Anklang finden sollten, wenn sie einmal aufgelegt werden sollten. Aber auch hier ist man noch nicht einmal in einer Testphase, Vorreiter ist und wird hier China bleiben. Vielleicht werden sich westliche Staaten aber auch ein gewisses Vorbild an der chinesischen staatlichen Lösung nehmen und die Vorteil und Akzeptanz in der Bevölkerung erst einmal abwarten wollen um herauszufinden wie weit man mit einer digitalen Währung gehen kann. Denn im Prinzip ist China ja nun nicht gerade für seine große Privatsphäre und Freiheitsliebe bekannt.

 

Das bedeutet aber auch das der E-Yuan hierzulande viel Schaden anrichten könnte. Nicht wegen Anlegern die in eine Hochrisikogeschäft investieren und vielleicht ihr Geld verlieren könnten, sonder eher aufgrund der staastlichen Kontrollen und Maßnahmen die China treffen wird. Hier kann man eventuell damit rechnen das staatliche Oprgane den Plan verfolgen werden, neben einem sozialen Punktesystem, vielleicht auch Gelder einfrieren zu lassen oder „Verdächtige“ vielleicht sogar komplett mittellos zu machen. Das sind natürlich alles interessante Mittel zur Verbrechensbekämpfung aber auch Warnschüsse für den Westen, der China eher kritisch beäugt.

 

Natürlich würden Geheimdienste und Polizeibehörden es Begrüßen eine volle Kontrolle über jeden Geldfluss innerhalb eines Landes zu haben, allerdings die Möglichkeit Gelder von Privatpersonen und/oder Firmen einfach so einzufrieren, ohne das diese davor auch nur gewarnt werden würden ist natürlich etwas das man hierzulande nur schwer an die Bevölkerung kommunizieren kann, zu oft gehen dafür Dinge schief in unseren Ermittlungsbehörden und keiner von uns möchte das plötzlich wegen dem Verdacht auf Schwarzarbeit das Auto nicht mehr getankt werden kann, die Kinder nicht mehr zur Schulde kommen oder der Einkauf an der Supermarktkasse zurückgelassen werden muss.

 

Es wird sich also ein wenig an der Stimmung nach der Einführung des E-Yuan richten wie sich die digitalen Währungen auch in westlichen Ländern etablieren lassen werden. Hier kann China entweder Wegweiser sein oder abschreckendes Beispiel. Das alleine nur aufgrund der Vorreiterrolle. Praktisch wäre eine europäische digitale Währung auf jeden Fall, nur die Frage ist natürlich berechtigt, wie der konservative Europäer eine solche Währung annehmen würde.

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