
Neben verschiedensten mechanischen Verhütungsmethoden sind vor allem hormonelle Verhütungsmittel weit verbreitet. Der Marktführer in Deutschland ist dabei die Antibabypille. Es gibt jedoch auch andere Methoden, um dem Organismus die benötigten Hormone zu verabreichen, zum Beispiel in Form eines Verhütungspflasters. Wie funktionieren Verhütungspflaster? Mit Hilfe von Verhütungspflastern kann man verhindern, dass es zum Eisprung bzw. zur Einnistung der Eizelle kommt. Auch die Konsistenz des Gebärmutterschleims wird dahingehend verändert, dass Spermien sich darin nicht mehr frei bewegen können. Dies wird mit Hilfe von Östrogenen und Gestagenen erreicht. Das Verhütungspflaster wird zu Beginn der Menstruationszeit auf eine beliebige Stelle aufgesetzt, an der es nicht so leicht abfällt. Von hier aus gibt das Pflaster dann im Zeitraum von einer Woche kontinuierlich Hormone an den weiblichen Körper ab.
Welche Vor- und Nachteile gibt es? Der große Vorteil von Verhütungspflastern ist der, dass die Hormone über die Haut direkt in den Blutkreislauf gelangen. Ein Umweg über die Leber ist nicht notwendig, sodass diese weniger belastet wird. Das ist zum Beispiel bei der Antibabypille ein Problem. Des Weiteren wird die Wirkweise nicht durch Magen-Darm-Erkrankung und ähnliche Krankheiten beeinflusst. Nachteilig an Verhütungspflastern sind die Nebenwirkungen (Hautreizungen, Übelkeit usw.) und gelegentlich auftretende Thrombosen.
Bevor man mit der Behandlung beginnt, sollte man deshalb mit dem Arzt abklären, ob ein erhöhtes Risiko für Thrombosen besteht. Welche Verhütungspflaster gibt es? In Deutschland ist momentan nur das Evra Pflaster zugelassen, welches bei Anhängern von Verhütungspflastern recht beliebt ist. Wie die Antibabypille, ist auch das Evra Pflaster rezeptpflichtig. Es kann also nicht einfach so in der Apotheke erworben werden. Mehr Informationen über das hier genannte Verhütungspflaster finden Sie hier.


