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Buchhaltungsbüro
Freistaat Bayern hat Angst vor Apothekenschließungen

Freistaat Bayern hat Angst vor Apothekenschließungen:

Das Apothekensterben in Deutschland geht auch nicht am Freistaat Bayern spurlos vorbei: Von den 3.300 Apotheken die es derzeit in Bayern gibt, mussten letztes Jahr (2012) 39 schließen. Ein Verlust, auch für die Apotheker, Apothekerinnen und Mitarbeiter der Apotheken, die durch eine Schließung der Apotheke Ihren Arbeitsplatz verlieren. Somit schlagen die bayrischen Apotheker und Apothekerinnen Alarm, die wirtschaftliche Situation der Apotheken verschlechtere sich immer mehr. Dr. Gela, Apotheker aus München, bedauert die Situation: “Die Internet-Apotheken sind eine starke Konkurrenz für uns, aber auch ich versuche dem entgegen zu wirken. Seit kurzem habe ich mir eine Apotheken Homepage erstellen lassen, wo die Kunden auch Medikamente online bestellen können, wahlweise können diese dann bei uns in der Apotheke abgeholt werden, oder werden dem Kunden per Bote nach Hause gebracht.

 

Das Angebot wird gut aufgenommen.” Ebenfalls kämpfen die Apotheker seit längerem schon für einen pauschalen Zuschuss für den nächtlichen Notdienst neben den Extragebühren für die Dienstleistung, die der Kunde zu tragen hat. Mittlerweile ist dies beschlossene Sache, so Gesundheitsminister Daniel Bahr. Das neue Gesetz sieht vor, dass Apotheken, die zwischen 20 und 6 Uhr einen Notdienst betreiben, einen pauschalen Zuschuss erhalten, egal ob der Dienst in Anspruch genommen wird oder nicht. Im Gegenzug zahlen Apotheker 16 Cent pro verschreibungspflichtigem Medikament in einen Fonds. Durch den Gesetzesbeschluss verdienen die Apotheker künftig mehr an den Nachtdiensten. Denn viele Apotheker monieren, dass sich der Nachtdienst finanziell nicht mehr lohnen würde. Durch den neuen Gesetztesbeschluss hoffen die Apotheker und Apothekerinnen auf eine bessere finanzielle Entschädigung des Nachtdienstes. Hochgerechnet auf das ganze Jahr ergibt dieser Zuschuss nämlich wieder ein deutliches Plus bei den Apothekern.

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